| Varietät |
Beschreibung |
Zuchtvarianten |
| Kohaku |
Der Kohaku ist ein weißer Koi mit roter Zeichnung
Ein weißer Koi mit roter Zeichnung.
Ideal ist ein strahlendes Weiß mit klar abgegrenzter roter Zeichnung.
Ein gelbliches oder fleischfarbenes Weiß ist unerwünscht.
Das Rot soll das Weiß wie eine Decke Überlagern, so dass die Schuppen kaum noch sichtbar sind.
Eine ausgewogene Verteilung der roten Flecken ist erwünscht, wobei auf dem Kopf rot sein muss.
Er gehört zu den "3 Grossen" = Gosanke
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Maruten Koaku (rote Zeichnung + roter Punkt auf dem Kopf)
Nidan Kohaku (Zweifleck-Kohaku)
Sandan Kohaku (Dreifleck-Kohaku)
Yondan Kohaku (Vierfleck-Kohaku)
Godan Kohaku (Fünffleck-Kohaku)
Inazuma Kohaku (Zickzack-Kohaku)
Kuchibeni Kohaku (Lippfleck-Kohaku)
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| Taisho Sanshoku (genannt Sanke) |
Der Sanke ist ein weißer Koi mit roter und schwarzer Zeichnung
Ein dreifarbiger Koi mit weißer Grundfarbe, dazu rote und schwarze Muster.
Wie beim Kohaku sind Farbsättigung und klar abgegrenzte Zeichnung, ausgewogene Farbverteilung erwünscht.
Einige schwarze Streifen sollen auf den Brust- und Schwanzflossen sein.
Er gehört zu den "3 Grossen" = Gosanke
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Maruten Sanke (rote & schwarze Zeichnung + roter Punkt auf dem Kopf)
Nidan Sanke (Zweifleck-Sanke)
Aka Sanke (durchgehend großflächiges Rot von Kopf bis Schwanz)
Kuchibeni-Sanke (Lippfleck-Sanke)
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| Showa Sanshoku (genannt Showa) |
Der Showa ist ein schwarzer Koi mit weißer und roter Zeichnung
Er gehört zu den "3 Grossen" = Gosanke
Der Showa zeigt eine weiße und rote Zeichnung auf einem pechschwarzen Grund. Die Wertschätzung des in den dreißiger Jahren herangezüchteten Showa beobachtet insbesondere die Stärke der schwaren Körperfärbung un die interessante Durchflechtung mit weißen und roten Flecken. Sowas mit verhältnismäßig höherem Anteil an weißer Zeichnung gegenüber dem sumi (schwarz) sind modernere Züchtungen. Man nennt diese Kindai Showa.
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Maruten Showa (weiße & rote Zeichnung + roter Fleck auf dem Kopf)
Hi Showa (durchgehendes Rot von Kopf bis Schwanz)
Kindai Showa (viel weiß, nicht mit dem Sanke verwechseln!)
Boke Showa (grauwirkendes Schwarz)
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| Utsurimono |
Utsuri sind zweifarbige Koi mit schwarzer Grundfarbe und weißem (shiro), rotem (hi) oder gelbem (ki) Muster.
Utsuri haben eine zweifarbige Kopfzeichnung und Flossen wie der Showa.
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Shiro Utsuri (weiß)
Hi Utsuti (rot)
Ki Utsuri (gelb)
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| Bekko |
Der Bekko ist ein weißer, roter oder gelber Koi mir schwarzer Sanke Zeichnung
Der Bekko zeichnet sich durch eine trittsteinartige Anordnung schwarzer Flecken auf dem Rücken aus. Es existieren drei Farbvarianten: Aka (rot), Shiro (weiß) und Ki (gelb).
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Shiro Bekko (weiß)
Aka Bekko (rot)
Ki Bekko (gelb)
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Asagi und Shusui
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Der Asagi ist ein Koi mit graublauer Netzmusterung auf dem Rücken und unterhalb der Seitenlinie ersteckt sich eine orange-rot Zeichnung bis hin zum Maul
Der Asagi ist eine der ältesten Variationen des Nishiki-Kois und diente als Grundform für viele Untergruppierungen. Sein Rücken ist bedeckt von einem netzartigen Schuppenmuster in verschiedenen Blautönungen. Der Hellblaue Kopf sollte hier rein und ohne Zeichnung sein. Die Flossenansätze sind dunkelrot oder orange gefärbt.
Der Shusui ist ein unbeschuppter Koi mit einer gleichmäßig blauen Rückratbeschuppung zwischen Kopf und Rückenflosse, die Flanken sind orange-rot gefärbt
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Narumi Asagi (hellblauer Asagi)
Konjo Asagi (dunkelblauer Asagi)
Hi Asagi (rot bis über Seitenlinie manchmal bis Rückenlinie)
Hi Shusui (rote Zeichnung)
Ki Shusui (gelbe Zeichnung)
Perl Shusui (Rückenschuppen perlmuttartig silbern)
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| Koromo |
Der Koromo ist ein weißer Koi mit roter Zeichnung, die von einem netzartigen Muster überlagert ist
Wörtlich übersetzt bedeutet Koromo soviel wie "bekleidet". Der Koromo ist eine Kreuzung aus Asagi und Kohaku. Der Unterschied zum Goshiki besteht darin, daß neben der reinweißen Körperfärbung sich das Tannenzapfenmuster des Asagi nur in den roten Flächen befindet. Als Aigoromo bezeichnet man den Koromo mit einer blauen Zapfenzeichnung. Leicht violett gefärbte Koromo benennt man mit Budogoromo.
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Ai goromo (indigoblaues Netzmuster auf roter Zeichnung, im Kopfbereich kein Netzmuster)
Sumi goromo (schwarzes Netzmuster auf roter Zeichnung, auch auf dem Kopf)
Budo goromo (Zeichnung in Form von Weintrauben auf dunkel purpurnen Schuppen)
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| Kawarimono |
Kawarimono werden alle nicht-metallic Koi genannt, die nicht in die bisher beschriebenen Varietäten gehören.
Es sind Kreuzungen aus verschiedenen Zuchtfomen, deren Abstammung erkennbar ist. Zu den bekanntesten gehören: Chagoi (braun), Kigoi (gelb), Midorigoi (grün) und Goshiki (fünffarbig).
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Chagoi (einfarbige bräunliche Koi)
Goshiki (fünffarbiger Koi)
Karashigoi (hellgelb)
Midorigoi (grünlich-gelbe Doitsu)
Soragoi (blaugrau)
Aka-/Ki-/Shiro Matsuba (rot, gelb oder weiß mit Tannennzafenmuster)
Kigoi (gelb)
Benigoi (rot)
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| Hikarimuji-mono |
Diese Kategorie umfaßt alle metallisch glänzenden Kois, die weder der Rasse der Hikarimuji noch des Hikariutsuri zuzuordnen sind. Kohakus, deren Körper von einem metallisch glänzenden Muster überzogen sind, nennt man Sakura Ogon. Das metallische gelb und weiß des Hariwake wie die des Doitsu (Deutsch), des Kikusui und des Doitsu Hariwake ist sehr beliebt.
Der auch als "OGON" bezeichnete Hikarimuji umfaßt eine Reihe von leuchtend farbigen, metallisch erscheinenden Varianten mit Yamabuki (gelb), Orenji (orange), Nezu (grau) sowie den rauchgoldfarbenen Mukasi Ogon. Den Züchtern bieten sich bei der Kreuzung des Hikarimuji mit anderen Rassen eine schier endlose Zahl an neuen Varianten. Eingeschlossen in diese Gruppe sind Kois mit dem charakteristischem Pinienzapfenmuster, auch Matsuba genannt.
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Yamabuki Ogon (goldgelbmetallic)
Platinum Ogon auch Purachina genannt (silberweißmetallic)
Orenji Ogon (orangemetallic)
Nezu Ogon (mausgrau)
Matsuba Ogon (mit Tannennzapfenmuster oderhalb der Seitenlinie) -> Gin Matsuba (weißmetallic), Kin Matsuba (gelbmetallic)
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| Hikarimoyo-mono |
Die anderen Metallic-Koi, die nicht von Utsuri/Showa abstammen und mehrfarbig sind.
Die bekanntesten Vertreter sind: Hariwake, ein glänzend weißer Koi mit gelboranger Zeichnung, Kikusui, mit Spiegelschuppen (doitsu), platinweißer Grundfärbung und rot-oranger wellenförmiger Musterung. Kujaku, gezeichnet wie ein Goshiki, jedoch mit dem metallischen Glanz des Ogon. Yamatonishiki, wie ein Sanke, jedoch mit Metallicglanz.
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Kujaku (weißmetallic mit Matsuba-Beschuppung + roter Zeichnung)
Hariwake (weißmetallic + metallicgelber-roter Zeichnung)
Yamabuki Hariwake (weißmetallic + gelber Zeichnung
Yamatonishiki (metallic Sanke)
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| Hikari-utsurimono |
Hier handelt es sich um Kreuzungen aus Ogon und Utsuri oder Showa.
Der bekannteste Vertreter dieser Varietät ist der Kin-Ki-Utsuri, ein metallisch glänzender schwarzer Koi mit goldgelber und weißer Zeichnung.
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Kin Showa (goldmetallischer Showa)
Gin Showa (weißmetallischer Showa)
Gin Shiro (metalischer Shiro-Utsui)
Kin Ki Utsuri (metallischer Ki-Utsuri)
Kin Hi Utsuri (metallischer Hi-Utsuri)
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| Tancho |
Tancho sind Koi mit möglichst rundem Fleck auf dem Kopf
Die Bezeichnung Tancho war ursprünglich denjenigen Kohaku mit völlig weißem Körper und nur einem einzigen Fleck auf der Mitte des Kopfes vorbehalten. Der Tancho-Kohaku ist bei dem Japanern besonders beliebt, da er an ihre Nationalflagge erinnert - rote Sonne auf weißem Feld.
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Tancho Kohaku (weißer Koi + roter Punkt auf dem Kopf)
Tancho Sanke (Shiro Bekko Zeichnung + roter Punkt auf dem Kopf)
Tancho Showa (Shiro Utsuri Zeichnung + roter Punkt auf dem Kopf)
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| Kin Ginrin (Ginrin) |
Ginrin sind sämtlich Koi mit Glitzerbeschuppen
Der Name Kinringim wird der metallischen Schuppe oder dem Diamant-Muster-Effekt zugeteilt, bei denen das Licht wie von kleinen Silber- oder Goldspiegeln reflektiert wird. Meistens einfach bezeichnet als Ginrin, findet sich diese Variante in fast allen bezeichneten Rassen wie Ginrin Kohaku, Ginrin Showa, Ginrin Sanke, Ginrin Bekko etc.
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Ginrin Kohaku (Kohaku mit Glitzerschuppen)
Ginrin Sanke (Sanke mit Glitzerschuppen)
Ginrin Showa (Showa mit Glitzerschuppen)
Ginrin Asagi (Asagi mit Glitzerschuppen)
Ginrin Goshiki (Goshiki mit Glitzerschuppen)
Ginrin Yamabuki (Yamabuki mit Glitzerschuppen)
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